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Das „Haus am See“

Seit mehr als hundert Jahren existiert das „Haus am See“ in Dobbrikow.


Fest verwoben mit der Historie des letzten Jahrhunderts findet das Haus durch alle Epochen hindurch seine ganz eigene Geschichte.


Im Jahr 1911 ließ der Geheimrat Grossmann ein Sommerhaus errichten, eigens für seine Tochter.

 

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges verblieb das Gebäude in privater Nutzung.

 

Nach Kriegsende 1945 wurde es längere Zeit ein neues Zuhause für vier Umsiedlerfamilien.


Ab 1955 wurde das Haus als Kinderheim genutzt. Den Weg zur Schule nach Hennickendorf mußten die Kinder laufen, nur im Winter fuhr ein Planwagen. 1969 wurde das Kinderheim nach Trebbin verlegt.

 

Im Jahr 1970 erfolgte die  Eröffnung des Schullandheimes.


Der von 1973 bis 1989 amtierende Leiter Dieter Schmidt erwirkte mit Ideen und Mut maßgebliche Veränderungen.

 

Die Nutzung des Schullandheimes erfolgte jetzt ganzjährig. Mit dem Bau von 25  Bungalows entwickelte sich das SLH auch zum Urlaubsdomizil und wurde weit über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt und beliebt.


Nach der politischen Wende 1989 bleibt das „Haus am See“ weiterhin als Schullandheim bestehen. Die Trägerschaft hat der Kreis Teltow-Fläming übernommen.


Als „Schule im Grünen“ bietet das Haus derzeit Platz für 59 Schulkinder und vier Betreuer, die hier in  unvergleichbarer Weise Natur erleben.